Vielfalt gestalten in NRW

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung in Nordrhein Westfalen ermöglicht ab 2013 acht Hochschulen die Teilnahme am Diversity-Audit "Vielfalt gestalten in NRW".

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze gab während der Tagung "Vielfalt als Gewinn" im Dezember 2012 die Hochschulen bekannt, die sich erfolgreich am Diversity-Wettbewerb des Wissenschaftsministeriums beteiligt haben. "Wir wollen als erstes Bundesland eine landesweite Auditierung der Hochschulen erreichen", erklärte Ministerin Schulze. "Denn Vielfalt ist ein Gewinn." Dies gelte vor allem für den Bereich der Bildung, betonte die Ministerin. So sei es das erklärte Ziel der Landesregierung, alle Potenziale zu nutzen und mehr Bildungschancen zu bieten.

Das Ziel des Auditierungsverfahrens ist es, Strategien und Maßnahmen für den produktiven Umgang mit Diversität im Hochschulalltag zu entwickeln. Kooperationspartner des Wissenschaftsministeriums ist der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der das Auditierungsverfahren im Rahmen des Projekts "Ungleich besser. Vielfalt als Chance" entwickelt hat.

Beratend begleitet wird das Auditierungsverfahren durch CEDIN Consulting. 

Das Diversity-Auditierungsverfahren „Vielfalt gestalten in NRW“ ist Teil einer umfassenden Diversity-Strategie des nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministeriums: "Nordrhein-Westfalen hat beim Thema Diversity bundesweit eine Führungsrolle übernommen. Dazu gratuliere ich der Landesregierung", sagte Prof. Dr. Andreas Schlüter, der Generalsekretär des Stifterverbandes anlässlich der Tagung: „Gemeinsam wollen wir die Hochschulen im Land dabei unterstützen, Vielfalt anzuerkennen und wertzuschätzen und die darin liegenden Ressourcen und Potenziale für alle Seiten möglichst gewinnbringend zu nutzen."

So hat das Ministerium in Ende November 2012 mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, CEDIN Consulting und KomDiM (Zentrum für Kompetenzentwicklung für Diversitätsmanagement in Studium und Lehre an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen) eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. "Ich bin überzeugt, dass wir von einer systematischen Auseinandersetzung mit Vielfalt profitieren werden", erklärte Ministerin Schulze abschließend. „Diversity Management ist heute ein harter Standortfaktor."

Die folgenden Hochschulen wurden für ihre Teilnahme am Wettbewerb ausgezeichnet:

  1. Fachhochschule Aachen
  2. Fachhochschule Dortmund
  3. Universität Duisburg-Essen
  4. Fachhochschule Düsseldorf
  5. Folkwang Universität der Künste
  6. Fachhochschule Köln
  7. Sporthochschule Köln
  8. Hochschule Ruhr-West

 

Die Mitglieder der Auswahl-Jury:

       Dr. Christoph Anz, BMW Group, Leiter Bildungspolitik

 

       Bettina Jorzik, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Leiterin des Programmbereichs "Lehre und akademischer Nachwuchs"

 

      Kristina Flügel, Deutsche Bank, Leiterin Resourcing Deutschland

 

      Prof. Dr. Antonio Loprieno, Vorsitzender der Schweizer Hochschul-Rektorenkonferenz und Rektor der Univerität Basel

 

      Dr. Edit Kirsch-Auwärter, Bundeskonferenz der Frauenbeauftragten und       Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen

 

      Sonka Stein, Stiftung Mercator, Projektmanagerin, Kompetenzzentrum Wissenschaft

 

      Prof. Martin Ullrich, Vorsitzender der        Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen und Rektor der Musikhochschule Nürnberg